Waldkindergruppe Bund Naturschutz

Der BUND Naturschutz Haßberge
bietet in Ebern einen wöchentlichen Walderlebnistag
für eine Gruppe mit bis zu 15 Kindern im Alter von ca. 3 - 6 Jahren an.

freitags von 08.30 bis 12.30 Uhr Sommerhalbjahr
freitags von 09.00 bis 12.00 Uhr Winterhalbjahr

Die Begleitung erfolgt durch zwei Erzieherinnen/Betreuerinnen.

Als Ergänzung zum Angebot ihres Stammkindergartens haben Kinder dort die Möglichkeit, die Natur als vielfältiges Lernfeld und kreativen Spielort zu nutzen.

Kinder bohren gerne mit Stöckchen in der Erde;
entdecken und beobachten geduldig Käfer,
finden es kitzelig, einen Tausendfüßler über die Hand laufen zu lassen;
spüren, wie kalt sich eine Schnecke anfühlt,
balancieren auf liegenden Baumstämmen,
sprechen mit den Babybuchenbäumchen,
tanzen mit den fliegenden Herbstblättern,
springen wild in Wasserpfützen,
beschäftigen sich intensiv mit der Bestimmung von Brennnesseln,
verwandeln sich in kleine Mäuse und in wilde Tiger,
pflücken Blumen,
schleppen schwere Äste, ...
Sie entdecken, staunen, beobachten, experimentieren, lernen, ... und spielen.

Für weitere Anfragen können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen:

Daniela Berninger                                                Tel.:     09531 943 277
BN Haßberge     Dr. Klaus Mandery                       Tel.:     09531 8595
BN Ebern            Harald Amon                               Tel.:     09531 1737

2014 Besuch bei Schafen

Am 14. Februar 2014 haben wir die Schafe des BUND Naturschutz auf dem ehemaligen Bundeswehr-Übungsplatz besucht.

Zu dieser Zeit waren schon 8 Lämmer geboren. Es war ein wunderschöner Vorfrühlingstag und die Kinder waren sehr beeindruckt von den Schafen und ihrem Nachwuchs.

Wir haben im Stall in einem Strohbündelkreis Brotzeit gemacht, ja sogar Geburtstag von Simeon gefeiert. Anschließend sind wir zum Austoben auf die Wiese gegangen, denn das langsame Bewegen und möglichst leise sein, war auf die Dauer dann doch anstrengend für unsere "Fast - nur - Jungen - Gruppe".

Es hat uns jedenfalls allen sehr viel Spaß gemacht.

2007 Zwei Jahre Waldkindergruppe

Einige der Kinder mit ihren Betreuerinnen beim Spiel in der Burg und im "Bauwagen"

Seit nunmehr zwei Jahren können die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren diese Einrichtung nutzen.
Treffpunkt ist im Sommerhalbjahr jeden Freitag um 08.30 Uhr am Wendeplatz des Freibades in Ebern.

Von dort aus wird gemeinsam mit der Leiterin Sylvia Kopplinger und Carmen Schneider-Glomb zum großen Eichhörnchenkobel gewandert. Dort angekommen, wird der Tagesablauf besprochen und anschließend wandern die Kinder durch das Tal zum eigentlichen Waldspielplatz. Dieser Bereich ist ein großräumiges Areal mit hohen Laubbäumen, aber auch niedrigen Büschen. Für den Fall, dass ganz schlechtes Wetter ist und im Winter zum Aufwärmen befindet sich dort auch der schön hergerichtete Bauwagen. Dieser Wagen wurde mit finanzieller Unterstützung der Polizei Ebern beschafft und vom BN Ebern zusammen mit Eltern renoviert. Anstrichmaterial wurde von der Firma Sorg gespendet.

Auf dem Gelände des Waldspielplatzes befinden sich aus Ästen gebaute Burgen und Wachtürme. Gerne wird auch die aus Ästen selbst gefertigte Hängematte genutzt. Malerisch fügt sich ein niedriges grünes Gebüsch in das Areal ein, welches die Buben als ihr Schloss vereinnahmt haben. Der Phantasie der Kinder wird freier Lauf gelassen. Neben gemeinsamen Spielen mit allen Kindern finden sich immer wieder Gruppen von 2 oder 3 Kindern, welche das Gelände selbstständig erkunden. Die Betreuerinnen geben nur gelegentlich Impulse. Durch die relativ kleine Gruppe von in der Regel acht Kindern, ist auch eine intensive Betreuung der Kinder gegeben.
Die ersten beiden Freitage nach der Sommerpause sind gleichzeitig Schnuppertage, an denen neue Kinder kostenlos teilnehmen können.
Ansprechpartnerin ist Sylvia Kopplinger Tel.: (09535) 1310

2006 Ein Jahr Waldkindergruppe

NP 09.08.2006 Ein Jahr Waldkindergruppe – das musste gefeiert werden. Zusammen mit den Eltern und der Initiatorin Daniela Berninger (2. von rechts) konnten die Kinder und ihre Leiterinnen Sylvia Kopplinger (3. von rechts) und Djamyla Graci (links) mit Saft auf ein ereignisreiches Waldjahr anstoßen. Seit einem Jahr erkunden die Kinder im Kindergartenalter einmal pro Woche den Wald am Eberner Losberg und haben dabei schon viele Entdeckungen gemacht. Aus nächster Nähe haben sie dabei den Jahreskreislauf erlebt, von der Beerenernte im Herbst, über die Schlittenfahrt im Winter und die Zubereitung von Löwenzahnhonig im Frühjahr. Die Gruppe unter dem Dach des Bund Naturschutz Ortsgruppe Ebern fühlt sich mittlerweile richtig heimisch in „ihrem“ Wald, zu dessen gemeinschaftlicher Erkundung sie auch weitere Kinder herzlich einlädt.
 FOTO: TANJA KAUFMANN

Spende Polizei

2. Vorsitzender des BN Ebern Alexander Hippeli bedankt sich bei
PHK Erich Röß, dem Leiter der PI Ebern für die großzügige Spende,

 Pressemitteilung der Polizei Ebern:
“Im September hatte die Polizei Inspektion Ebern bei ihrem Tag der offenen Tür aus den verschiedenen Aktionen wie Verlosungen, Button-Verkauf sowie Kaffee und Kuchen, bei der Abrechnung aller Unkosten, einen Geldbetrag übrig, den man nach einhelligem Beschluss spenden wollte.
Die Landmetzgerei Hümmer aus Ebern, die an diesem Tag für das leibliche Wohl der Gäste und der Veranstalter zuständig war, erhöhte die Summe durch eine stattliche Spende ihrerseits.

Vor einigen Wochen war ein Bild des Waldkindergarten des Bund Naturschutz Ebern mit der Bildunterschrift "Mäusen im Wald auf der Spur" abgebildet. Da die Angehörigen der Eberner Polizei Dienststelle dieses Angebot für eine gute Möglichkeit halten Kinder wieder an die Schönheiten der Natur heranzuführen, wurde entschieden, im Sinne der Bildunterschrift diesen Kindergarten mit Mäusen, nämlich mit 200 Euro zu unterstützen”

Mit allen Sinnen begreifen

FT 31.08.2005 Mit allen Sinnen „begreifen“
Waldkindergarten des Bundes Naturschutz auf dem Eberner Losberg
EBERN. Jule, Alina, und Emma suchen Äste. Sie wollen heute die Hütte fertig bauen. Helen, Lukas und Felix versuchen in der Zwischenzeit herauszufinden, welche Tiere unter der Rinde eines Baumstammes leben. Währenddessen rasen Jonas, Lorenz, René und Lucia durchs Geäst; sie spielen Verstecken und „Wer-über-die-größte-Pfütze-springt“.
So sieht ein Tag im Kindergarten aus – zumindest in der Waldkindergartenwoche, die der Bund Naturschutz Haßberge (Ortsgruppe Ebern) zum Ferienende im Stadtwald am Losberg veranstaltet.
Morgens um 9 Uhr geht es los. Ungeduldig warten schon die Ersten am Wendehammer des Freibades, von wo aus der Waldtag beginnt. Endlich sind alle zehn Kinder und die beiden Betreuerinnen, Daniela Berninger und Rosi Babel, beisammen. Und los geht’s.
Rein in den Wald, erst einmal zum gemeinschaftlichen Morgenkreis mitten im Geäst, zum „Eichhörnchenkobel“. Mit einem Lied werden nicht nur die anderen Kinder, sondern auch Baum und Bäumchen, Hase und Hirschkäfer begrüßt.
Schon tauchen die ersten Fragen auf, wer wohl den Tannenzapfen angenagt hat oder ob man den hübschen bunten Pilz wohl essen kann?
Dann beginnt die Wanderung, quer durch den Wald und immer mit offenen Augen für die Pflänzchen und Tierchen am Wegesrand und im Laub.
Am Lagerplatz angekommen geht das Spiel erst richtig los. Da werden Bäume mit Lehm verziert, Kunstwerke aus Stöckchen errichtet oder einfach mal den Klängen des Waldes gelauscht.
Zwergenbett
„Die Kinder haben selbst die besten Ideen“, lacht Daniela Berninger. Sie hat bis vor kurzem in Würzburg einen Naturkindergarten geleitet und weiß um das breite Spielangebot des Waldes. Mit der Geburt ihres Sohnes vor zwei Jahren ist sie in die Haßberge gezogen und bemüht sich seit längerem um die Natur- und Umweltbildung bei Kindern und Familien. Zusammen mit dem Bund Naturschutz Haßberge hat sie schon mehrere Familienwanderungen durch Wald und Flur organisiert; mit der Waldkindergartenwoche stellt sie nun einen Ausschnitt ihrer früheren Tätigkeit als Erzieherin im Waldkindergarten vor.
Der Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, aber auch als Alternative zum Spielplatz soll Kindern und – beim Einführungstag auch den Eltern – demonstriert werden.
Die Fantasie der Kinder ist gefordert, wenn ein Ästchen das Ritterschwert darstellt und das Moos zum Zwergenbett erklärt wird. Ausgelassen toben die Kinder durch ihren Frischluft-Kindergarten. Neben der Spielfreiheit, die der Wald als größter Umsetzungsplatz für das Konzept des „Spielzeugreduzierten Kindergartens“ bietet, wartet die Natur mit einem unschätzbaren „Lehrplan“ auf.
Mit allen Sinnen, das ist den Betreuerinnen wichtig, wird die Umwelt erfasst, begriffen und schätzen gelernt. Ob nun an Pilzen gerochen wird, Bucheckern mit den Fingern ertastet werden, Beeren gekostet oder Vogelstimmen gelauscht - „ganzheitlich“ erfahren die Kinder den Wald mit seinen Bewohnern.
Dabei werden auch die motorischen Fähigkeiten geschult. Die Kinder balancieren auf Baumstämmen, basteln mit Stöckchen Figuren oder ganze „Häuser“ und springen über Bäche.
Selbstverständlich dürfen sich dabei alle mal so richtig schmutzig machen, was den meisten auch besonders gut gefällt. Anders als oftmals im „normalen“ Kindergarten, wo die Kinder meist erstaunlich „modisch“ hergerichtet sind, wie eine Mutter berichtet, ist hier die „Buddelhose“ angesagt.
Doch auch Wechselhosen haben Rosi Babel, selbst Mutter von zwei Kindergartenkindern und ausgebildete Ergotherapeutin, und Daniela Berninger in ihrem großen Rucksack mit dabei. Dazu Getränke, Schnitzmesser, Sitzunterlagen und ein „Notfall“-Handy.
Und so ist der Tag gesichert, mit gemütlichem Frühstück mitten im Wald, einer Plauderstunde über Eichelhäher und Lärchenzweige, Kräftemessen im Ästeschleppen und gemeinschaftlichem Abenteuer in der Waldesschlucht.
„Rotwangig, schmutzig und meist sehr zufrieden“, so die Initiatorin Daniela Berninger, machen sich die Kinder am Ende auf den Rückweg.
Klaus Mandery, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Haßberge ist froh über diese Initiative, die Daniela Berninger und Rosi Babel vor einiger Zeit ergriffen haben. „Wir freuen uns, dass sich so viele Kinder für die Natur begeistern“, so Mandery. Mit Umwelterziehung könne man gar nicht früh genug anfangen.
Auch Harald Amon von der Ortsgruppe Ebern zeigt sich begeistert. So begeistert, dass der BN die Idee einer Fortsetzung dieser Woche unter seine Fittiche genommen hat.

Bald Waldgruppentag
Ab September bietet Daniela Berninger einen wöchentlichen Waldgruppentag unter dem Dach des BN Hassberge an: Als Ergänzung zum jeweiligen Stammkindergarten des Kindes kann einmal pro Woche ein Kindergartentag im Wald verbracht werden. „Somit bleibt jedem Kind die Anbindung am Wohnort erhalten, es kann jedoch zugleich mit einer Gruppe Gleichaltriger Naturerfahrungen im Wald machen“, so Daniela Berninger.
Die ersten Kinder stehen schon bereit, wenn es Anfang September (als Wochentag wurde Freitag gewählt) losgehen wird. Wer zusammen mit Jule, Jonas, Emma, Felix und den anderen ebenfalls „Hände braun wie Bärentatzen und Füße im raschelnden Laub“ erfahren möchte, sollte Mama oder Papa ganz schnell ans Telefon schicken, um bei Daniela Berninger (09531-943277) alles Nötige zu erfragen

Start Waldkindergruppe im Sommer 2005

Für die Woche Waldkindergruppe des Bund Naturschutz Haßberge wurde am Sonntag 28.08.2005 durch den Kreisvorsitzenden Dr. Klaus Mandery (ganz rechts) und den 1. Vorsitzenden des BN Ebern Harald Amon (2. von links) im Waldgebiet in der Nähe des Freibades in Ebern der Startschuss gegeben.