Fest am 21.09.2008 in der Bramberger Mühle

 

 

Vor dem Fest des Bund Naturschutz in der idyllisch gelegenen Bramberger Mühle standen Namen wie Tränender Saumpilz, Kahler Krempling, Rotfußröhrling, Goldröhrling, Apfeltäubling, Pantherpilz und viele andere exotische Bezeichnungen im Mittelpunkt. 

Über dreißig Pilzfreunde sammelten nach sachkundiger Einführung von Apotheker Herbert Stang eine überraschend große Vielzahl an Pilzsorten rund um den Bramberg. Die Begutachtung der Pilze erfolgte anschließend auf großen Tischen im Innenhof der Bramberger Mühle. Herbert Stang gab in lockerer Atmosphäre praktische Hinweise zu den einzelnen Pilzsorten.

 

Im Anschluss an die Pilzführung begrüßte der 1. Vorsitzende des BN Ebern Harald Amon über fünfzig Mitglieder und Gäste des BN im überfüllten und liebevoll renovierten Hauptraum der Mühle. Frau Irmgard Eichler hatte dazu wieder eine leckere Kuchen- und Brotzeittheke aus heimischen Produkten zubereitet.

BN-Mitglied Hans Eichler zeigte am Nachmittag seinen im Aufbau befindlichen biologisch bewirtschafteten Garten. Zusätzlich gab er Informationen über seine „artgerechte“ Bienenhaltung. Bereits seit über 20 Jahren legen einige Imker Wert auf diese Art der Bienenhaltung. Im Mittelpunkt stehen dabei die Besinnung auf den natürlichen Lebenswandel der Bienen. Grundlage für die Entwicklung neuer imkerlicher Betriebsweisen wurde die Erkenntnis, dass das Bienenvolk in seiner Gesamtheit (Königin, Drohnen, Bienen) das eigentliche Lebewesen „der Bien“ ist.

Bei einem Rundgang über das Gelände der Bramberger Mühle konnten sich die Besucher auch vom guten Zustand der vierbeinigen Landschaftspfleger des BN Ebern überzeugen. Sechs Schafe haben dort in den Herbst- und Wintermonaten ihren Stall und die Weide.Die jüngsten Besucher des BN-Festes konnten sich auf dem weitläufigen Gelände und bei Bastelspielen austoben.

 

Interessiert verfolgten Jung und Alt Frau Eichler beim Spinnen von Schafwolle an ihrem Spinnrad. Für die Erwachsenen gab es auch Informationen über die Aktivitäten des BN Ebern und die Probleme mit der Gentechnik im Essen.